«Ein gekauftes Theme ist günstig — bis zum ersten Wunsch, den es nicht vorsieht.»

Keel Marktideen

WordPress ist schnell aufgesetzt, und genau das wird vielen Projekten zum Verhängnis. Ein gekauftes Theme, ein Seitenbaukasten und ein Dutzend Plugins ergeben in der ersten Woche eine ansehnliche Website — und nach zwei Jahren eine Installation, die niemand mehr aktualisieren mag, weil jedes Update etwas anderes kaputt macht.

Wir gehen einen anderen Weg. Wir entwickeln das Theme individuell für dein Projekt, setzen auf den mitgelieferten Gutenberg-Editor statt auf einen zusätzlichen Page-Builder und ergänzen Funktionalität dort, wo sie fehlt, mit einem eigenen Plugin. Das Ergebnis ist eine schlanke Instanz, die du selbst bedienen kannst und die Updates überlebt.

Was ein individuelles Theme ausmacht

Ein Theme bestimmt, wie Inhalte auf der Website dargestellt werden und welche Gestaltungsmittel der Redaktion zur Verfügung stehen. Bei einem individuellen Theme definieren wir diese Mittel bewusst: Farben, Typografie, Abstände und verfügbare Blöcke werden zentral festgelegt, sodass jede neue Seite automatisch im Corporate Design landet. Für dich bedeutet das: Redaktion ohne Gestaltungsrisiko — es lässt sich gar nicht erst etwas bauen, das aus dem Rahmen fällt.

Gekaufte Themes lösen das umgekehrt. Sie bieten möglichst viele Optionen für möglichst viele Käufer, und die Disziplin muss von aussen kommen. Was flexibel klingt, wird im Alltag zur Fehlerquelle.

Ob klassisches Theme mit Blockunterstützung oder durchgehendes Block-Theme, entscheidet das Projekt. Wichtiger ist uns, dass die Bausteine wiederverwendbar sind: eigene Blöcke für das, was bei dir wiederkehrt, statt einer Sonderlösung je Seite.

Was wir in WordPress umsetzen

Keel Marktideen

  • Individuelles Theme — auf Basis deines Designs, mit zentral definierten Design-Tokens für Farben, Schriften und Abstände
  • Gutenberg-Parität — der Editor zeigt beim Bearbeiten dasselbe Bild wie die spätere Seite, kein Blindflug im Backend
  • Block-Patterns — vorbereitete, editierbare Seitenabschnitte statt starrer Templates, damit die Redaktion neue Seiten selbst zusammenstellt
  • Eigene Blöcke — wo Standardblöcke nicht ausreichen, etwa für Teamlisten, Referenzen oder Produktdarstellungen
  • Plugin-Entwicklung — eigene Funktionalität für Formulare, Schnittstellen, Importe oder fachspezifische Module
  • Self-hosted Fonts und Assets — keine externen Abhängigkeiten, die den Datenschutz belasten
  • Performance und Barrierefreiheit — sauberes Markup, sinnvolle Bildgrössen, tastaturbedienbare Navigation
  • Update-Konzept — dokumentierte Struktur, damit Aktualisierungen planbar statt riskant sind

Vorher brauchte eine neue Landingpage einen Anruf beim Dienstleister, weil das Theme keine passende Sektion vorsah. Wir bauen die benötigten Abschnitte als Block-Patterns, die frei kombinierbar bleiben. Nachher stellt die Marketingverantwortliche die Seite in einer halben Stunde selbst zusammen — im richtigen Design, ohne Support-Ticket.

Ein eigenes Plugin statt fünf fremde

Keel Marktideen

Für fast jede Anforderung gibt es ein fertiges WordPress-Plugin. Das ist die Stärke des Systems und zugleich sein Risiko: Jede Erweiterung bringt fremden Code in deine Installation, mit eigenem Update-Rhythmus und eigener Sicherheitshistorie. Zehn Plugins sind zehn Wartungsverpflichtungen, die niemand einzeln im Blick hat.

Wir setzen bewährte Plugins dort ein, wo sie gepflegt und weit verbreitet sind. Für alles, was spezifisch für deinen Betrieb ist, entwickeln wir stattdessen ein eigenes Plugin: genau der Funktionsumfang, den du brauchst, mit deiner Datenstruktur und ohne Ballast.

Wie weit das trägt, zeigt der eigene Bestand: Eine der von uns betreuten Installationen kommt mit einer einstelligen Zahl an Erweiterungen aus, weil das Theme mitbringt, wofür sonst ein halbes Dutzend Plugins nötig wäre. Updates sind dort ein Wartungstermin und kein Ereignis.

Wo eine etablierte Erweiterung die bessere Wahl ist, setzen wir sie ein. Für Online-Shops arbeiten wir mit WooCommerce, unter anderem für naraki und shop.altherr.ch — ein eigener Shop-Unterbau wäre weder wirtschaftlicher noch sicherer. Unsere Arbeit liegt dann im Theme, in der Anbindung und dort, wo der Standard nicht reicht. Beispiele für Verbindungen zu Fachsystemen findest du auf unserer Seite zu Integrationen.

Gerade beim Beurteilen fremden Codes ist maschinelle Unterstützung wertvoll: Ein bestehendes Plugin lässt sich damit schneller danach durchsehen, was es tatsächlich tut, welche Daten es ablegt und wie es sich bei einem Update verhält. Was daraus folgt — weiterverwenden, ersetzen oder selbst bauen, entscheidet der Entwickler, der später auch die Wartung trägt.

WordPress oder TYPO3 — die ehrliche Antwort

Keel Marktideen

Wir arbeiten mit beiden Systemen, und die Wahl leitet sich aus deinen Bedürfnissen ab, nicht aus unserer Gewohnheit. Als Faustregel: Bis etwa 20 Seiten, mit einer Sprache und einer überschaubaren Redaktion, ist WordPress die wirtschaftlichere Rechnung — steht regelmässige Publikation im Zentrum, erst recht. Sobald mehrere Sprachen, mehrere Redaktionsteams oder deutlich mehr Seiten dazukommen, kippt das Verhältnis zugunsten von TYPO3. Der Hauptgrund ist dann weniger der Funktionsumfang als die Verwaltung von Bildern und Dokumenten, die WordPress ohne zentrale Übersicht ablegt.

Entscheidend sind ohnehin nicht die Erstellungskosten, sondern die Gesamtbetriebskosten über die Lebensdauer. Welches System in deinem Fall die bessere Rechnung ergibt, sagen wir dir vor der Offerte, nicht danach — die Kriterien im Detail findest du auf unserer Vergleichsseite.

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FAQ – Häufige Fragen zur WordPress-Entwicklung

Ein individuelles Theme enthält genau die Funktionen, die dein Projekt braucht. Es ist schlanker, schneller, leichter zu aktualisieren und verhindert, dass die Website im Lauf der Zeit gestalterisch auseinanderläuft.

In der Regel nicht. Der eingebaute Gutenberg-Editor deckt den Bedarf ab, ohne eine zusätzliche Abhängigkeit einzuführen. Bestehende Builder-Installationen betreuen wir weiter, wenn ein Umbau nicht sinnvoll ist.

Block-Patterns sind vorbereitete Seitenabschnitte, die die Redaktion einfügen und danach frei mit eigenen Inhalten füllen kann. Sie verbinden gestalterische Verbindlichkeit mit redaktioneller Freiheit.

Ja, das ist der Anspruch. Wir richten den Editor so ein, dass alltägliche Arbeiten ohne uns möglich sind, und schulen dein Team darauf.

Wenn die Anforderung spezifisch für deinen Betrieb ist, wenn sensible Daten im Spiel sind oder wenn ein fertiges Plugin deutlich mehr kann, als du brauchst, und dafür Wartungsrisiko mitbringt.

Wir halten die Anzahl der Plugins bewusst klein, dokumentieren, welche wofür zuständig sind, und aktualisieren in einer Staging-Umgebung, bevor Änderungen produktiv gehen.

Ja, wenn es sauber betrieben wird: wenige, gepflegte Erweiterungen, aktuelle Versionen, abgesicherte Anmeldung und regelmässige Aktualisierung. Die meisten Vorfälle gehen auf veraltete Plugins zurück, nicht auf den Kern.

Ja. Wir prüfen zuerst den Zustand der Installation und sagen dir, was sinnvoll weiterverwendet werden kann und wo ein Neuaufbau langfristig günstiger 

Ja. Saubere Überschriften-Struktur, semantisches Markup, sinnvolle Meta-Angaben und strukturierte Daten gehören zum Standard, nicht zum Zusatzpaket.

Dir. Theme und Plugins werden dir übergeben und sind dokumentiert, damit du den Dienstleister wechseln könntest, ohne von vorne zu beginnen.