«Jede manuelle Übertragung zwischen zwei Systemen ist eine Fehlerquelle mit Termin.»
Keel Marktideen
In vielen KMU laufen die Systeme nebeneinander her: Die Website weiss nichts vom ERP, das Bewerbungsformular landet als E-Mail im Postfach, und Zahlungseingänge werden von Hand mit Rechnungen abgeglichen. Jede dieser Lücken kostet Arbeitszeit — und jede Übertragung von Hand bringt Tippfehler, Verzögerungen und Unsicherheit darüber, welcher Stand nun der richtige ist.
Eine Schnittstelle schliesst genau diese Lücke. Sie überträgt Daten automatisch zwischen zwei Systemen, in definiertem Format und in definiertem Takt. Für dich bedeutet das: Informationen sind dort aktuell, wo sie gebraucht werden, ohne dass sie jemand noch zusätzlich kopieren muss.
Strategie und deren Prozesse
das bewährte vier Phasen-Modell
- Analyse
- Erkenntnisse
- Optimierung
- Überwachung
Was eine API konkret macht
Eine API ist ein digitaler Dolmetscher, der zwei unterschiedliche Softwaresysteme miteinander verbindet. Sie legt fest, welche Daten in welcher Struktur ausgetauscht werden, und sorgt dafür, dass beide Seiten dasselbe verstehen — auch wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen. Für dein Unternehmen heisst das: Deine Website kann Informationen aus einer Fachapplikation anzeigen oder Daten an sie übergeben, ohne dass jemand dazwischensitzt.
Wir bauen solche Verbindungen nicht als Bastelei, sondern als Teil deiner Infrastruktur: mit Fehlerbehandlung, Protokollierung und einem definierten Verhalten für den Fall, dass die Gegenstelle einmal nicht antwortet. Eine Integration, die nur bei gutem Wetter funktioniert, ist keine.
Integrationen, die wir umgesetzt haben
Die Bandbreite reicht von der reinen Anzeige externer Daten bis zur vollständigen Prozessübergabe:
- Echtzeitdaten aus einer Hersteller-API — Parkhaus-Belegung für die PLS Parkleitsystem St. Gallen AG
- Bewerbungen an ein Recruiting-System — Formular und Übergabe an die Ezekia-API für die Wilhelm AG
- Stellenmodul aus der Business-Software — Anbindung des HR-Moduls von Abacus ans CMS
- Online-Zahlungen — Stripe, PayPal, Mollie oder zahls.ch, mit Statusrückmeldung ins eigene System
- Formulardienste — bestehende Lösungen einbinden, wenn Fachabteilungen ihre Formulare selbst pflegen
- Workflow-Plattformen — mehrere Dienste verketten, ohne eigene Programmierung
Beim Parkleitsystem holt ein Scheduler die Belegungsdaten periodisch von der Hersteller-Schnittstelle; fällt die Quelle aus, bleibt die Anzeige trotzdem stabil. Bei der Wilhelm AG bestätigt ein Double-Opt-In die Eingabe, danach geht der vollständige Datensatz ans Recruiting-System.
Die beiden HR-Fälle zeigen gut, dass jede Integration ihren eigenen Zuschnitt hat. Bei der Wilhelm AG kommen die Stellenseiten von einem Dienstleister, der die Ausschreibungen aggregiert und ihre Verbreitung übernimmt; unser Teil ist die zuverlässige Übergabe der Bewerbung an die Schnittstelle. Bei Abacus ist es umgekehrt: Das Formular liefert der Hersteller, die Stellenseiten entstehen im CMS. Wir übernehmen jeweils das Stück, das fehlt — und arbeiten dabei problemlos mit anderen Dienstleistern zusammen.
Vorher meldete sich eine Kandidatin über ein Webformular, die Nachricht landete im Postfach und wurde im Recruiting-System nacherfasst. Mit der Anbindung entsteht der Datensatz automatisch am richtigen Ort, mit Zeitstempel und vollständigen Unterlagen. Nachher misst sich der Prozess in Minuten statt in Tagen — und niemand muss mehr suchen, wo eine Bewerbung geblieben ist.
Keine neuen Abhängigkeiten schaffen
Keel Marktideen
Eine Integration soll dich unabhängiger machen, nicht abhängiger. Deshalb dokumentieren wir jede Schnittstelle so, dass ein anderer Dienstleister sie übernehmen könnte, halten Zugangsdaten und Konfiguration in deiner Hoheit und setzen wo immer möglich auf Open-Source-Komponenten. Wenn eine Standardlösung ausreicht, sagen wir das — auch wenn eine Eigenentwicklung für uns der grössere Auftrag wäre.
Welche zwei Systeme sollten bei dir miteinander reden?
Keel Marktideen
Beschreib uns kurz, welche Daten in deinem Betrieb heute von Hand von A nach B wandern. Wir prüfen, ob die beteiligten Systeme eine brauchbare Schnittstelle mitbringen, schätzen den Aufwand realistisch ein und sagen dir ehrlich, ob sich die Automatisierung rechnet. Du sprichst dabei mit den Leuten, die es später bauen — ohne Ticketsystem dazwischen.
Was eine API konkret macht
Eine API ist ein digitaler Dolmetscher, der zwei unterschiedliche Softwaresysteme miteinander verbindet. Sie legt fest, welche Daten in welcher Struktur ausgetauscht werden, und sorgt dafür, dass beide Seiten dasselbe verstehen — auch wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen. Für dein Unternehmen heisst das: Deine Website kann Informationen aus einer Fachapplikation anzeigen oder Daten an sie übergeben, ohne dass jemand dazwischen sitzt.
Wir bauen solche Verbindungen nicht als Bastelei, sondern als Teil deiner Infrastruktur: mit Fehlerbehandlung, Protokollierung und einem definierten Verhalten für den Fall, dass die Gegenstelle einmal nicht antwortet. Eine Integration, die nur bei gutem Wetter funktioniert, ist keine.
FAQ – Häufige Fragen zu Schnittstellen und Integrationen
Eine API ist eine definierte Übergabestelle zwischen zwei Programmen. Sie legt fest, welche Daten in welchem Format ausgetauscht werden, damit beide Seiten sich verstehen — ohne dass ein Mensch dazwischen kopiert.
Nein. Eine Integration lohnt sich, wenn Daten regelmässig und in relevanter Menge zwischen Systemen wandern. Bei zwei Vorgängen im Monat ist die manuelle Erfassung oft die günstigere Lösung.
Dann prüfen wir Alternativen: Import- und Exportformate, Datei-Übergaben in definierten Intervallen oder eine Anbindung über eine Workflow-Plattform. Wenn es keinen sinnvollen Weg gibt, sagen wir das, statt eine fragile Konstruktion zu bauen.
Übertragungen laufen verschlüsselt und authentifiziert, Zugangsdaten liegen ausserhalb des Codes, und jede Übertragung wird protokolliert. Zugriffsrechte werden auf das Nötigste beschränkt.
Das definieren wir vorher. Üblich sind zwischengespeicherte Daten für die Anzeige, Wiederholungsversuche für Übergaben und eine Benachrichtigung, wenn ein Fehler länger besteht.
Ja. Wir binden etablierte Zahlungsdienstleister an und geben den Zahlungsstatus an dein System zurück, damit Rechnungen, Buchungen oder Anmeldungen automatisch den richtigen Zustand erhalten.
Ja. In TYPO3 realisieren wir Integrationen als eigene Extension mit Scheduler-Anbindung, in WordPress als individuelles Plugin. In beiden Fällen bleibt die Konfiguration im Backend bedienbar.
Einfache Anbindungen mit guter Dokumentation sind in wenigen Tagen produktiv. Prozessübergaben mit mehreren Zuständen, Benachrichtigungen und Fehlerbehandlung brauchen entsprechend länger.
Dir. Code, Dokumentation und Zugänge liegen in deiner Hoheit, damit du den Dienstleister wechseln kannst, ohne die Integration neu bauen zu lassen.
Der Aufwand hängt von der Qualität der Gegenstelle ab, nicht von unserer Seite. Nach der Sichtung der Schnittstellen-Dokumentation erhältst du eine belastbare Schätzung.